Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat eine öffentliche Warnung zu Angeboten ausgesprochen, die unter den Bezeichnungen „BFXTB“ und „XTIBRO“ auftreten. Nach den Erkenntnissen der Behörde werden diese Angebote insbesondere über WhatsApp-Gruppen verbreitet und stehen in keiner Verbindung zur regulierten Gesellschaft XTB S.A..
Vorgehensweise der Betreiber
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In den WhatsApp-Gruppen werben die Betreiber im Namen vermeintlicher oder tatsächlicher Mitarbeitender der XTB S.A. für die Apps „BFXTB“ und „XTIBRO“.
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Über diese Apps werden unerlaubt Finanzdienstleistungen angeboten.
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Dabei bedienen sich die Betreiber des Identitätsdiebstahls, indem sie Namen und Identitäten von Personen verwenden – darunter „Angelika Biały“, „Karen Cacere“ und „Filip Kaczmarzyk“.
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Ziel ist es, Anleger über die angebliche Seriosität der Angebote zu täuschen.
Klarstellung der BaFin
Die XTB S.A. sowie ihre tatsächlichen Mitarbeitenden stehen in keinerlei Verbindung zu den genannten WhatsApp-Gruppen oder den Apps „BFXTB“ und „XTIBRO“.
Risiken für Verbraucher
Für Anleger bedeutet dies ein erhebliches Risiko:
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Die Anbieter erbringen Finanzdienstleistungen ohne die erforderliche BaFin-Erlaubnis.
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Ein rechtlicher Schutz oder eine staatliche Kontrolle existiert nicht.
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Anleger können ihre investierten Gelder im schlimmsten Fall vollständig verlieren.
Gesetzliche Vorgaben
In Deutschland gilt: Wer Finanz- und Wertpapierdienstleistungen oder Dienstleistungen im Bereich von Kryptowerten anbieten möchte, benötigt dazu eine ausdrückliche Erlaubnis der BaFin.
Anleger sollten daher immer prüfen, ob ein Anbieter in der Unternehmensdatenbank der BaFin registriert ist.
Grundlage der Warnung
Die aktuelle Mitteilung der BaFin stützt sich auf § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) sowie § 10 Absatz 7 Kryptomärkteaufsichtsgesetz (KMauskG).