Aktenzeichen: 3615 IN 4926/25 – Amtsgericht Charlottenburg
Im Verfahren um die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der LMT Taxi und Limousinen Service GmbH, Triftstraße 44, 13353 Berlin, hat das Amtsgericht Charlottenburg am 26. August 2025 entschieden:
Der Antrag der antragstellenden Gläubigerin wurde mangels Masse abgewiesen. Das bedeutet, dass nach Einschätzung des Gerichts nicht ausreichend Vermögenswerte vorhanden sind, um selbst die Verfahrenskosten zu decken. Ein Insolvenzverfahren wird somit nicht eröffnet.
Die im Handelsregister unter HRB 218900 eingetragene GmbH bleibt damit zwar formal bestehen, ist aber faktisch nicht mehr handlungsfähig.
Gläubiger, die noch Ansprüche gegen das Unternehmen haben, können nun keine Befriedigung über ein Insolvenzverfahren mehr erhalten, es sei denn, es wird später Vermögen aufgefunden oder ein Drittmittelantrag zur Verfahrensfinanzierung gestellt.
Rechtsmittel möglich:
Gegen diese Entscheidung ist die sofortige Beschwerde zulässig. Sie ist innerhalb von zwei Wochen beim Amtsgericht Charlottenburg einzulegen. Maßgeblich für den Fristbeginn ist die erste wirksame Bekanntmachung oder Zustellung.