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Goldpreis kratzt am Allzeithoch

hamiltonleen (CC0), Pixabay

Die Rallye an den Edelmetallmärkten setzt sich fort: Sowohl Gold als auch Silber konnten am Montag weiter zulegen. Treibende Kraft ist vor allem die Erwartung, dass die US-Notenbank ihre Leitzinsen in naher Zukunft senken könnte.

Der Grund: Gold und Silber werfen keine laufenden Zinsen ab. In einem Umfeld sinkender Leitzinsen verlieren jedoch festverzinsliche Anlagen wie Staatsanleihen oder Tagesgeld an Attraktivität – Edelmetalle werden im Vergleich dazu interessanter.

Am Vormittag kletterte der Preis für eine Feinunze Gold (31,1 Gramm) bis auf knapp 3.490 US-Dollar, das entspricht rund 2.300 Euro. Damit fehlten nur noch rund zehn Dollar zum bisherigen Rekordhoch von Ende April, als die Marke von 3.500 Dollar erstmals überschritten wurde. Im weiteren Verlauf gaben die Tagesgewinne leicht nach, zuletzt notierte Gold bei etwa 3.472 Dollar.

Auch Silber profitierte von der positiven Stimmung am Markt und konnte weiter zulegen, wenn auch nicht in gleichem Maße wie Gold. Analysten sehen in beiden Edelmetallen derzeit eine Art „sicheren Hafen“ für Anleger, die angesichts geopolitischer Risiken und Konjunktursorgen nach stabilen Wertanlagen suchen.

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