Der Getränkekonzern Coca-Cola will seine Produktion in Deutschland auch künftig nicht ins Ausland verlagern. Das betonte John Galvin, Deutschland-Chef des Abfüllunternehmens Coca-Cola Europacific Partners, in einem Gespräch mit den Funke-Medien. „Wir stehen zu unseren Standorten in Deutschland“, sagte Galvin und verwies auf die umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre.
Hohe Investitionen in den Standort Deutschland
In den letzten fünf Jahren hat das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 600 Millionen Euro in seine deutschen Werke investiert. Damit flossen Mittel sowohl in die Modernisierung der Abfüllanlagen als auch in Nachhaltigkeitsprojekte, etwa zur Steigerung der Energieeffizienz oder zur Förderung von Mehrwegverpackungen.
Produktion in 13 Werken
Coca-Cola beschäftigt in Deutschland rund 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Getränke werden bundesweit in 13 Werken abgefüllt, unter anderem in Halle, Mannheim, Dorsten und Karlsruhe. Von dort aus versorgt das Unternehmen Handel und Gastronomie.
Keine Verlagerung ins Ausland
Gerüchte über eine mögliche Verlagerung der Produktion ins Ausland wies Galvin entschieden zurück. Ziel sei es, die Nähe zu den Verbrauchern zu bewahren und die Wertschöpfung im Land zu halten. „Unsere Kunden erwarten Verlässlichkeit – und die können wir nur gewährleisten, wenn wir mit starken Standorten vor Ort präsent sind“, betonte er.
Bedeutung für die Regionen
Die Standorte von Coca-Cola sind nicht nur Produktionsstätten, sondern auch wichtige Arbeitgeber in den jeweiligen Regionen. Viele Werke arbeiten eng mit lokalen Zulieferern und Logistikpartnern zusammen, sodass der Konzern auch mittelbar zur wirtschaftlichen Stabilität beiträgt.