Die Leipziger Messe plant, ihr Engagement im Ausland in den kommenden Jahren spürbar auszuweiten. Geschäftsführer Markus Geisenberger betonte in einem Interview, dass Internationalität ein zentraler Wachstumstreiber sei. „Wenn wir weiter wachsen wollen, müssen wir stärker über die Grenzen hinausgehen“, erklärte er.
Bereits ein Fünftel des Umsatzes im Ausland
Aktuell erwirtschaftet die Messegesellschaft nach eigenen Angaben rund 20 Prozent ihres Geschäfts im Ausland. Geisenberger sieht darin ein solides Fundament, das jedoch ausgebaut werden soll. Besonders im Blick hat die Leipziger Messe dabei das europäische Ausland, aber auch Saudi-Arabien und die USA gelten als attraktive Märkte für neue Projekte und Kooperationen.
Erfolgreiches erstes Halbjahr
Rückenwind erhält das Unternehmen von einem besonders starken Jahresauftakt: Das erste Halbjahr 2025 sei das erfolgreichste seit Jahrzehnten gewesen, so Geisenberger. Vor allem etablierte Leitmessen in Leipzig hätten eine sehr gute Resonanz erfahren, gleichzeitig liefen auch bereits internationale Veranstaltungen erfolgreich an.
Ziel: Globale Präsenz
Mit der stärkeren Internationalisierung will die Leipziger Messe ihre Position im globalen Wettbewerb festigen. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Organisation von Messen im Ausland, sondern auch auf Kooperationen mit lokalen Partnern und dem Ausbau digitaler Formate.
Die Leipziger Messe zählt zu den zehn größten Messegesellschaften in Deutschland und betreibt neben dem Hauptstandort Leipzig auch Auslandsvertretungen in zahlreichen Ländern.