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Tragödie in den Dolomiten: Deutscher Urlauber stürzt in Südtirol zu Tode

Peggychoucair (CC0), Pixabay

Ein Wanderurlaub in den idyllischen Bergen Südtirols endete tödlich: Ein 77-jähriger Deutscher ist in der Nähe des Ortes Seis am Schlern verunglückt. Nach mehrtägiger Suche fanden Einsatzkräfte die Leiche des Mannes am Freitag in einer Schlucht – der Wanderer war vermutlich bereits am Mittwoch abgestürzt.

Drei Tage Suche in unwegsamem Gelände
Der Rentner war allein zu einem Ausflug aufgebrochen und nicht zurückgekehrt. Als Angehörige Alarm schlugen, starteten die Behörden eine groß angelegte Suchaktion. Tag für Tag durchkämmten Bergrettung, Feuerwehr und Polizeieinheiten das weitläufige Gebiet, unterstützt von Spürhunden und Drohnen.

Am Freitag brachte schließlich ein Suchhubschrauber die traurige Gewissheit: In einer steilen Schlucht, schwer zugänglich und voller Geröll, entdeckten die Retter den leblosen Körper des 77-Jährigen.

Vermutlich vom Weg abgekommen
Nach ersten Erkenntnissen dürfte der erfahrene Wanderer vom markierten Weg abgekommen und im unwegsamen Gelände abgestürzt sein. Die genauen Umstände des Unglücks sind allerdings noch unklar. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.

Bergidylle mit Risiken
Der Ort Seis, am Fuß des Schlern-Massivs gelegen, ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen in den Dolomiten. Doch auch scheinbar einfache Touren bergen Gefahren: Wetterumschwünge, lockeres Geröll und steile Abhänge machen die Region immer wieder zu einem Schauplatz von Bergunfällen.

Bergung aus der Luft
Die Bergung des Toten erfolgte mithilfe eines Hubschraubers, da das Gelände für Rettungskräfte am Boden kaum erreichbar war. Für die Suchmannschaften, die drei Tage lang unermüdlich im Einsatz waren, endete die Mission mit einem tragischen Ergebnis.

Über die Herkunft des Mannes in Deutschland machten die Behörden zunächst keine Angaben.

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