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Vier Gesellschaften der Eigenheim Union 1898-Gruppe scheitern mit Insolvenzanträgen

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Vor dem Amtsgericht Charlottenburg endeten am 8. August 2025 gleich vier Insolvenzanträge der zur Eigenheim Union 1898 gehörenden Gesellschaften mit demselben Ergebnis: Abweisung mangels Masse. Betroffen sind die Eigenheim Union 1898 Baustoffe GmbH (Az. 3615 IN 2152/25), die Eigenheim Union 1898 fünfte Massivhaus GmbH (Az. 3615 IN 2157/25), die Eigenheim Union 1898 Massivbau GmbH (Az. 3615 IN 2153/25) sowie die Eigenheim Union 1898 zweite Massivhaus GmbH (Az. 3615 IN 2154/25).

Alle vier Unternehmen haben ihren Sitz in Kirchstraße 1, 15806 Zossen und werden durch die Geschäftsführer Vincent Busch, Ireneusz Tomasz Milewski und Thomas Zienterski vertreten. Eingetragen sind sie beim Amtsgericht Potsdam unter den Handelsregister-Nummern HRB 36949, HRB 36952, HRB 37004 und HRB 37008.

Mit der Abweisung bescheinigt das Gericht, dass das Vermögen der Schuldnerinnen nicht einmal ausreicht, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken. Für Gläubiger bedeutet dies, dass eine geordnete Abwicklung über ein reguläres Insolvenzverfahren nicht stattfinden kann. Forderungen müssen daher – soweit überhaupt realisierbar – außerhalb eines Insolvenzrahmens verfolgt werden.

Die Beschlüsse enthalten die üblichen Rechtsmittelbelehrungen: Sowohl die betroffenen Gesellschaften als auch ihre Gläubiger können binnen zwei Wochen ab Bekanntgabe sofortige Beschwerde einlegen.

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