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Saad Holding GmbH: Drei Insolvenzanträge scheitern mangels Masse

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Vor dem Amtsgericht Köln sind im August 2025 gleich drei Verfahren gegen die Saad Holding GmbH aus Engelskirchen ohne Eröffnung des Insolvenzverfahrens beendet worden. In allen Fällen entschieden die Richter, dass nicht genügend Vermögen vorhanden ist, um die Kosten eines regulären Insolvenzverfahrens zu decken.

Die Gesellschaft mit Sitz Bergische Str. 50, 51766 Engelskirchen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 83191, wird von Rechtsanwalt Thomas Lauterfeld (Feringastraße 10a, 85774 Unterföhring) geleitet. Geschäftsgegenstand ist das Halten, Erwerben und Veräußern von Beteiligungen sowie die Verwaltung eigenen Vermögens.

Betroffen sind folgende Verfahren:

  • 70h IN 178/23 – Antrag einer Gläubigerin vom 14.11.2023, abgewiesen am 07.08.2025.
  • 70h IN 26/24 – Antrag einer Gläubigerin vom 02.07.2024, abgewiesen am 08.08.2025.
  • 70h IN 6/25 – Eigenantrag der Schuldnerin vom 25.04.2025, abgewiesen am 08.08.2025.

Mit diesen Entscheidungen ist klar, dass weder Gläubiger noch die Gesellschaft selbst ein Insolvenzverfahren durchführen können. Forderungen müssen außerhalb eines gerichtlichen Insolvenzrahmens verfolgt werden, was für die Gläubiger den Zugang zu einer geordneten Vermögensverwertung deutlich erschwert.

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