In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erreichen die Perseiden, einer der bekanntesten Sternschnuppenströme des Jahres, ihren Höhepunkt. Unter günstigen Bedingungen können Beobachterinnen und Beobachter mehrere Dutzend Meteore pro Stunde am Himmel sehen.
Wetterlage verspricht vielerorts gute Sicht
Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) stehen die Chancen für Himmelsgucker in großen Teilen Deutschlands gut. Besonders in der Mitte und im Süden werden in der besagten Nacht nur vereinzelt Wolken erwartet. „Für viele Regionen sieht es nach klaren Verhältnissen aus“, sagte eine DWD-Sprecherin. Im Norden könnte es hingegen stellenweise wolkiger sein, was die Sicht einschränken kann.
Einziger Störfaktor: heller Mond
Neben dem Wetter könnte das Licht des noch fast vollen Mondes die Beobachtung etwas erschweren. Durch seine Helligkeit sind vor allem die schwächeren Meteore schwerer zu erkennen. Helle Sternschnuppen dürften jedoch trotzdem gut sichtbar sein – vor allem in Gegenden mit geringer Lichtverschmutzung.
Tipps zur Beobachtung
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Dunklen Standort fernab von Straßen- und Stadtbeleuchtung wählen.
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Geduld mitbringen – die Augen brauchen etwa 20 Minuten, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen.
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Am besten nach Mitternacht bis in die frühen Morgenstunden beobachten, wenn die Aktivität der Perseiden am höchsten ist.
Die Perseiden sind jedes Jahr zwischen Mitte Juli und Ende August aktiv und gehen auf die Überreste des Kometen Swift-Tuttle zurück. Beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen die Partikel und erzeugen die typischen hellen Lichtspuren am Nachthimmel.