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Neue Web-App „AlpsWatch“ soll Naturgefahren in den Alpen besser erfassen

Cardonal (CC0), Pixabay

Mit der Web-App „AlpsWatch“ startet ein innovatives Projekt zur Erfassung und Vorhersage von Naturgefahren im alpinen Raum. Die Anwendung, die sich derzeit noch in der Testphase befindet, ermöglicht es Bergsportführerinnen und Bergsportführern, gefährliche Stellen im Hochgebirge wie Steinschlagzonen oder Lawinenhänge direkt zu melden.

Schnelle Gefahrenerfassung direkt am Berg

Projektleiter Michael Rosendorfer vom Tiroler Bergsportführerverband erklärt, dass die App bewusst so gestaltet wurde, dass sie einfach und auch in Bewegung genutzt werden kann:

„Sie ist dafür gemacht, dass man sie während der Bewegung am Berg verwenden kann.“

Dank ihrer fundierten Ausbildung können Bergführer Gefahrenstellen präzise einschätzen und diese in der App schnell kategorisieren.

Breite Zusammenarbeit für mehr Sicherheit

Neben dem Bergsportführerverband sind auch das Kuratorium für alpine Sicherheit und das Institut für Geographie der Universität Innsbruck an der Entwicklung beteiligt. Ziel ist es, die Datenlage zu alpinen Naturgefahren entscheidend zu verbessern.

Mehrwert für Gemeinden, Tourismus und Forschung

Die Einsatzmöglichkeiten der App gehen über die unmittelbare Nutzung durch Bergführer hinaus:

  • Gemeinden könnten anhand der gesammelten Daten Gefahrenmuster erkennen und präventive Maßnahmen ergreifen, etwa Wanderwege verlegen.

  • Tourismusverbände könnten die Informationen für eine gezielte Besucherlenkung nutzen, um riskante Gebiete zu meiden.

  • Forschungsinstitutionen erhalten wertvolles Material für die Analyse von Naturgefahren und den Klimawandel im Gebirge.

Ziel: Sicherheit im alpinen Raum erhöhen

Langfristig soll „AlpsWatch“ zu einer flächendeckenden und aktuellen Gefahrenkarte der Alpen beitragen. Dadurch könnten Risiken im Bergsport besser eingeschätzt und Unfälle verhindert werden.

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