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Meta will KI für alle – Zuckerberg kündigt „persönliche Superintelligenz“ an

Artapixel (CC0), Pixabay

Der Facebook-Konzern Meta strebt eine führende Rolle im globalen Wettlauf um Künstliche Intelligenz an – und setzt dafür auf seine enormen Gewinne aus dem Werbegeschäft. Nach der Veröffentlichung der aktuellen Quartalszahlen präsentierte Meta-Chef Mark Zuckerberg seine ambitionierte Vision: Man wolle in den kommenden Jahren eine „persönliche Superintelligenz für jeden“ zugänglich machen.

„Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Welt in wenigen Jahren ziemlich anders aussehen wird“, erklärte Zuckerberg. Meta verstehe unter „Superintelligenz“ eine KI, die menschliche Intelligenz in jeder Hinsicht übertrifft – nicht nur bei der Verarbeitung von Daten, sondern auch bei Problemlösung, Kreativität und Entscheidungsfindung.

Das Ziel sei eine massentaugliche, individuell einsetzbare KI, die Menschen im Alltag, Beruf oder beim Lernen assistiert – mit dem Versprechen, dabei deutlich leistungsfähiger zu sein als heutige digitale Assistenten. Möglich werden soll das durch massive Investitionen in Rechenzentren, KI-Training und Hardwareentwicklung, die Meta aus seinen Milliardenerlösen aus Online-Werbung finanziert.

Kritiker sehen in der Ankündigung nicht nur technologischen Fortschritt, sondern auch Risiken: Die Aussicht auf allgegenwärtige Superintelligenz wirft Fragen zum Datenschutz, zur gesellschaftlichen Kontrolle von KI-Systemen und zur ethischen Verantwortung auf. Zudem bleibt unklar, wie viel Einfluss Meta – ein Konzern mit bereits heute gewaltiger Marktmacht – künftig auf die digitale Selbstbestimmung seiner Nutzer ausüben könnte.

Zuckerberg zeigte sich davon unbeeindruckt und gab sich optimistisch: Meta wolle dafür sorgen, dass KI nicht nur wenigen Unternehmen oder Staaten vorbehalten bleibe, sondern als „demokratisierte Technologie“ für alle verfügbar werde. Ob das ein Aufbruch zu mehr Teilhabe oder ein weiterer Schritt in Richtung globaler Plattformabhängigkeit ist, bleibt abzuwarten.

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