Dark Mode Light Mode

Anklage nach Messerangriff am Holocaust-Mahnmal in Berlin

Klage | © mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Nach dem Messerangriff auf einen spanischen Touristen im Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals in Berlin hat die Bundesanwaltschaft nun Anklage gegen den mutmaßlichen Täter erhoben. Dem 19-jährigen Syrer werden unter anderem versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung sowie die versuchte Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung zur Last gelegt.

Der Angriff ereignete sich am 21. Februar dieses Jahres. Laut Anklage soll der Beschuldigte dem Touristen von hinten mit einem Messer in den Rücken gestochen haben – offenbar gezielt und ohne Vorwarnung. Das Opfer erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen und musste notoperiert werden.

Die Ermittler prüfen einen islamistischen Hintergrund. Der Angriff erfolgte laut Bundesanwaltschaft mit mutmaßlich terroristischer Motivation, ein Bezug zur dschihadistischen Szene wird nicht ausgeschlossen. Weitere Details zum Tatmotiv sollen im Prozess geklärt werden.

Das Holocaust-Mahnmal in Berlin-Mitte gilt als zentrale Gedenkstätte für die ermordeten Juden Europas und zieht täglich zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland an. Der Vorfall hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt.

Kommentar hinzufügen Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous Post

Kindeswohlgefährdung: Thüringen meldet Rekordzahl an Verdachtsfällen

Next Post

Berichtigung des Rubrums im Insolvenzverfahren der KD Tennis Academy GmbH – Gericht korrigiert fehlerhafte Angaben zu den Vertretungsverhältnissen