Die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH), zu der unter anderem die Süddeutsche Zeitung gehört, ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Wie das Unternehmen mitteilte, gelang es unbekannten Angreifern, kurzfristig in das interne Netzwerk der Mediengruppe einzudringen. Die SWMH spricht von einem „kritischen IT-Sicherheitsvorfall“.
Der Zugriff sei mittlerweile unterbunden, hieß es. Die SWMH stehe in engem Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden, um die Herkunft und das Ausmaß des Angriffs zu klären. Details zur Art der Attacke oder möglichen betroffenen Daten wurden bislang nicht bekanntgegeben.
Trotz des Angriffs konnten die Redaktionen ihre Arbeit fortsetzen. Weder die Online-Berichterstattung noch die Zeitungsproduktion seien beeinträchtigt worden, so die Mediengruppe. „Alle Zeitungen erscheinen wie gewohnt“, betont die SWMH.
Der Vorfall reiht sich in eine zunehmende Zahl von Cyberangriffen auf Unternehmen und Medienhäuser ein – ein deutliches Zeichen dafür, wie stark auch die vierte Gewalt im Fadenkreuz digitaler Angreifer steht. Die Ermittlungen dauern an.