Bundeskanzler Friedrich Merz hat heute rund 30 führende Unternehmen ins Kanzleramt eingeladen, um beim sogenannten Investitionsgipfel über Strategien zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu beraten. Nach drei Jahren wirtschaftlicher Stagnation wollen zahlreiche Firmen wieder offensiver investieren – und sprechen von Milliardensummen, die in den kommenden Jahren bereitgestellt werden sollen.
Initiative „Made for Germany“ im Fokus
Im Mittelpunkt des Treffens steht die von Siemens und der Deutschen Bank initiierte Kampagne „Made for Germany“. Ziel ist es, das Vertrauen in den Standort Deutschland zu stärken und gleichzeitig konkrete Investitionsprojekte anzustoßen. Die teilnehmenden Unternehmen wollen dem Kanzler Details zu geplanten Vorhaben präsentieren – unter anderem in den Bereichen Digitalisierung, Energieinfrastruktur und industrielle Fertigung.
Signale der Bundesregierung
Auch die Bundesregierung will ihren Beitrag leisten und plant Maßnahmen, um Investitionen zu erleichtern. Diskutiert werden unter anderem:
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Erleichterte Abschreibungsregeln über den geplanten „Investitionsbooster“
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Senkungen der Unternehmenssteuern, um den Standort im internationalen Wettbewerb attraktiver zu machen
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Förderungen für Zukunftstechnologien wie KI, grüne Energie und Elektromobilität
Warum dieser Gipfel wichtig ist
Deutschland kämpft mit schwachem Wachstum, hohen Energiepreisen und einer zunehmend schwierigen Wettbewerbslage im internationalen Vergleich. Zugleich fordern Unternehmen seit Monaten verlässliche Rahmenbedingungen und eine Entlastung bei Bürokratie und Steuern. Mit der neuen Investitionsoffensive wollen Wirtschaft und Politik gemeinsam ein Signal setzen: Deutschland soll wieder ein attraktiver Industriestandort werden.