Die US-Fluggesellschaft Alaska Airlines hat am gestrigen Tag sämtliche Flüge vorübergehend eingestellt, nachdem ein Softwareproblem eine systemweite Störung verursachte. Nach Angaben des Unternehmens wurde der Flugverkehr vollständig gestoppt, „bis das Problem behoben ist“. Betroffen war auch die Regionaltochter Horizon Air.
Hintergrund der Störung
Die US-Luftfahrtaufsicht FAA bestätigte, dass Alaska Airlines einen vollständigen Ground Stop beantragt hatte. Der Schritt sollte verhindern, dass weitere Flüge starten, während die IT-Systeme ausfielen. Das Unternehmen bat Passagiere darum, den aktuellen Status ihrer Flüge zu prüfen, bevor sie sich zum Flughafen auf den Weg machen.
Größe der Airline und Dimension des Problems
Alaska Airlines betreibt nach eigenen Angaben eine Flotte von 325 Flugzeugen, darunter:
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238 Maschinen vom Typ Boeing 737
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87 Maschinen vom Typ Embraer 175
Ein großflächiger Ausfall bedeutet, dass mehrere hundert Verbindungen gleichzeitig betroffen sein können – ein erheblicher Einschnitt für die Airline und ihre Kunden.
Alaska Airlines bereits unter Beobachtung
Die Airline war in den vergangenen Monaten mehrfach in den Schlagzeilen – vor allem wegen technischer Probleme mit Boeing-Flugzeugen. Im Januar 2024 kam es zu einem dramatischen Vorfall, als bei einem Flugzeug während des Fluges ein Teil der Kabinenwand abbrach. Die Maschine musste daraufhin umkehren und notlanden.
Aktuelle Lage
Das Unternehmen versicherte, dass das Softwareproblem mittlerweile behoben sei und der Flugverkehr schrittweise wieder aufgenommen werde. Dennoch müssen sich Passagiere auf anhaltende Verzögerungen und Flugausfälle einstellen, bis sich der Betrieb normalisiert.