Im Osten Indiens haben heftige Monsunstürme erneut zu einer Tragödie geführt: Mehr als 30 Menschen kamen durch Blitzschläge im Bundesstaat Bihar ums Leben, wie die örtlichen Behörden mitteilen. Die tödlichen Blitzeinschläge ereigneten sich vor allem in ländlichen Gebieten, wo viele Menschen im Freien arbeiteten. Bei den Opfern handelt es sich überwiegend um Bauern und Tagelöhner, die während landwirtschaftlicher Tätigkeiten auf den Feldern vom Unwetter überrascht wurden.
Hintergrund: Gefährliche Monsunsaison
Die Monsunzeit in Indien bringt jedes Jahr starke Regenfälle, heftige Stürme und gefährliche Gewitter mit sich. Blitzschläge zählen zu den häufigsten wetterbedingten Todesursachen im Land. Laut offiziellen Statistiken sterben jährlich Tausende Menschen in Indien durch Blitzeinschläge. Allein im vergangenen Jahr wurden in Bihar mehr als 240 Todesfälle aufgrund von Blitzschlägen registriert.
Behörden warnen vor weiteren Gefahren
Meteorologen und Katastrophenschutz warnen vor anhaltend instabiler Wetterlage in den kommenden Tagen. Besonders gefährdet sind ländliche Regionen, in denen Menschen während der Feldarbeit ungeschützt dem Himmel ausgesetzt sind. Die Behörden rufen dazu auf, bei Unwetterwarnungen Schutz in festen Gebäuden zu suchen und offene Flächen zu meiden.
Warum ist das Risiko so hoch?
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Die weiten Felder und die Nutzung von Metallwerkzeugen erhöhen die Gefahr tödlicher Blitzeinschläge.
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Viele Dörfer verfügen über keine sicheren Unterstände oder Blitzschutzsysteme.
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Wetterwarnungen erreichen oft nicht alle Menschen rechtzeitig.
Maßnahmen der Regierung
Nach den Vorfällen kündigten die lokalen Behörden an, die betroffenen Familien finanziell zu unterstützen. Zudem soll die Verbreitung von Unwetterwarnungen über Mobilfunknetze verbessert werden, um Menschen frühzeitig zu informieren.