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München will zweite offizielle Surfwelle im Englischen Garten etablieren

AlexMile (CC0), Pixabay

In München dürfen sich Surfer bald über eine zweite offizielle Welle mitten in der Stadt freuen: Die sogenannte Dianabadschwelle im Englischen Garten soll künftig ganz offiziell für den Surf-Sport freigegeben und leichter zugänglich gemacht werden. Möglich wird das Vorhaben durch einen Grundstückstausch zwischen dem Freistaat Bayern und der Landeshauptstadt München, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) gemeinsam bekanntgaben.

Ergänzung zur Eisbachwelle – aber sanfter

Die Dianabadschwelle liegt in unmittelbarer Nähe zur international bekannten Eisbachwelle, ist jedoch sanfter und einfacher zu surfen. Sie eignet sich damit besonders für Anfänger und weniger geübte Surfer – ein großer Vorteil, da die Eisbachwelle als technisch anspruchsvoll gilt und Einsteiger schnell überfordern kann.

„Mit der Öffnung der Dianabadschwelle schaffen wir ein zusätzliches Angebot für eine wachsende Surfszene – direkt im Herzen Münchens und mit Rücksicht auf Natur und Erholung“, betonte Söder. Auch Oberbürgermeister Reiter hob die Bedeutung für die sportliche Vielfalt und den städtischen Freizeitwert hervor: „München wird dadurch noch ein Stück lebenswerter.“

Surfen im Einklang mit Natur und Sicherheit

Die Freigabe wird laut Stadtverwaltung nur unter bestimmten Bedingungen erfolgen, etwa zur Gewährleistung der Sicherheit und des Natur- und Denkmalschutzes. Eine offizielle Surfzone, klare Regeln sowie gegebenenfalls begleitende Infrastruktur wie Einstiegshilfen oder Sicherheitskennzeichnungen sind Teil der geplanten Umsetzung.

Ein neues Highlight für Einheimische und Touristen

Die Dianabadschwelle könnte sich damit zu einem weiteren Publikumsmagneten im Englischen Garten entwickeln – sowohl für Surfbegeisterte aus München als auch für Gäste aus aller Welt, die bisher schon die Eisbachwelle als urbanes Spektakel schätzen.

Der genaue Zeitplan für die baulichen und organisatorischen Maßnahmen steht noch aus, doch die Signale aus Rathaus und Staatskanzlei lassen keinen Zweifel: Das urbane Surfen in München bekommt bald ein zweites Zuhause.

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