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Elterngeld-Schere bleibt groß: Mütter bekommen deutlich weniger als Väter

Agenhelia (CC0), Pixabay

Ein Blick in die Statistik zeigt, wie tief die Unterschiede zwischen Müttern und Vätern beim Elterngeld in Deutschland noch immer sind: Laut dem Statistischen Bundesamt lag das durchschnittliche Elterngeld für Väter im Jahr 2024 bei 1.337 Euro pro Monat, für Mütter dagegen nur bei 830 Euro.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand – und werfen doch ein Schlaglicht auf anhaltende Ungleichheiten: Väter waren vor der Geburt ihres Kindes deutlich häufiger erwerbstätig (96 Prozent) als Mütter (76 Prozent). Und sie verdienten dabei im Durchschnitt deutlich mehr: Mit 2.344 Euro lag das monatliche Einkommen von Vätern, das für die Berechnung des Elterngeldes relevant ist, spürbar über dem der Mütter, die vor der Geburt im Schnitt nur auf 1.789 Euro kamen.

Die Zahlen zeigen: Auch wenn das Elterngeld eigentlich dazu beitragen soll, dass sich Eltern die Betreuung teilen können, bleibt die finanzielle Realität ungleich verteilt. Familienpolitikerinnen und -politiker sehen hier seit Jahren Nachbesserungsbedarf – vor allem bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen, damit die Lücke zwischen den Einkommen nicht schon vor der Geburt so groß wird.

Wie groß dieser Abstand bei jungen Familien ist, macht der aktuelle Bericht einmal mehr deutlich – und liefert Diskussionsstoff für die Debatte um fairere Familienförderung in Deutschland.

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