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Gefahr gebannt: Behörden geben Entwarnung nach mysteriösen Wels-Angriffen im Brombachsee

Pexels (CC0), Pixabay

Nach den Aufsehen erregenden Wels-Attacken im Brombachsee in Mittelfranken können Badegäste wieder aufatmen: Das Landratsamt Weißenburg hat offiziell Entwarnung gegeben. Eine umfangreiche Untersuchung der Badestellen, darunter auch Echolotbefahrungen durch erfahrene Fischer, brachte keine Hinweise auf weitere große Welse in den Badebereichen ans Licht.

Für reichlich Unruhe hatte gesorgt, dass innerhalb weniger Tage Badegäste im Bereich von Badeinseln plötzlich von den Raubfischen gebissen und dabei leicht verletzt wurden – ein äußerst ungewöhnliches Verhalten für Welse, die normalerweise als scheue und friedliebende Flussriesen gelten.

Fischereiexperten haben inzwischen eine plausible Erklärung: Wahrscheinlich hatten die Tiere unterhalb der Badeplattformen Laichplätze angelegt. Welse sind dafür bekannt, ihre Gelege energisch zu verteidigen – selbst gegen ahnungslose Schwimmer.

Als Vorsichtsmaßnahme hat das Landratsamt die betroffenen Badestellen überprüfen lassen und wird die Situation weiter beobachten. Badegäste müssen sich aber keine Sorgen machen: Ein entspannter Sommertag am Brombachsee ist wieder ohne fischige Überraschungen möglich.

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