Gute Nachrichten für Autofahrer im Norden: Nach viereinhalb Jahren Bauzeit ist es geschafft – seit Montagmorgen ist der Abschnitt der A7 zwischen dem künftigen Autobahnkreuz Hamburg-Hafen und der Anschlussstelle Hamburg-Heimfeld offiziell freigegeben.
Knapp vier Kilometer Autobahn sind jetzt achtstreifig ausgebaut – vier Fahrspuren je Richtung sollen den Verkehrsfluss auf einer der wichtigsten Nord-Süd-Achsen Deutschlands spürbar entlasten.
„Für die Autofahrer bedeutet das: vier Kilometer weniger Baustelle, vier Kilometer ohne Einschränkungen – und dafür reichlich Platz“, freut sich Sebastian Haß, Hamburg-Chef der staatlichen Projektgesellschaft DEGES, im Gespräch mit NDR 90,3.
Der Abschnitt ist Teil des großen A7-Ausbaus in und um Hamburg, der die stark befahrene Autobahn künftig durchgängig auf acht Spuren erweitern soll – von der Landesgrenze Schleswig-Holsteins bis in den Süden nach Hamburg-Heimfeld.
Ein besonderer Knotenpunkt entsteht dabei am Autobahnkreuz Hamburg-Hafen, wo später die A26-West Richtung Stade abzweigen soll. Der Hamburger Teil dieser Verbindung verzögert sich allerdings: Wegen schwieriger Bodenverhältnisse müssen sich Autofahrer hier mindestens ein weiteres Jahr gedulden.
Trotz der erfreulichen Freigabe: Das vergangene Wochenende forderte von vielen Autofahrern noch einmal Geduld – der Abschnitt zwischen Hamburg-Stellingen und Hamburg-Heimfeld war gesperrt, um die letzten Arbeiten abzuschließen. Die Folge: Staus und Stop-and-go rund um die Baustelle.
Doch ab sofort rollen die Autos auf vier frisch ausgebauten Spuren pro Richtung – ein wichtiger Meilenstein für Hamburgs Pendler und für den gesamten Verkehr auf der A7. Und auch die nächste Etappe ist schon geplant: Ende kommenden Jahres soll der weitere Verlauf der A7 bei Hamburg-Waltershof bis zum Elbtunnel ebenfalls achtstreifig fertiggestellt sein.
Die A7 bleibt damit eine der bedeutendsten Lebensadern Deutschlands – und Hamburg ein entscheidender Verkehrsknotenpunkt im Norden.