Schock für Anleger: Der Münchener Handelskonzern BayWa erwartet für dieses Jahr einen Rekordverlust von rund 1,6 Milliarden Euro. Grund für das milliardenschwere Minus sind laut einer Pflichtmitteilung an die Börse hohe Abschreibungen bei einer Tochterfirma, die in Windkraft- und Solaranlagen investiert.
Trotz des riesigen Verlustes sieht sich das Unternehmen nicht in seiner Existenz bedroht. Die laufende Sanierung des angeschlagenen Mischkonzerns werde dadurch nicht gefährdet, betont das Management.
BayWa hat in den vergangenen Jahren stark auf Erneuerbare Energien gesetzt, doch Projekte und Beteiligungen bringen aktuell weniger Rendite als erhofft. Der Konzern will sich nun neu aufstellen – Ziel: Bis Ende 2028 sollen wieder schwarze Zahlen geschrieben werden.
Für Anleger heißt es also: Geduld – und die Hoffnung, dass die grüne Wende bei BayWa doch noch zum Gewinnbringer wird.