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DLRG schlägt Alarm: Deutschland fehlen Schwimmbäder – und sichere Schwimmer

Ylloh (CC0), Pixabay

Immer mehr Nichtschwimmer, marode Hallen, erschreckend viele Badetote: Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und die Bäderallianz schlagen Alarm. In einem Positionspapier fordern die Verbände milliardenschwere Investitionen, um die drohende „Bade-Misere“ zu stoppen.

Die Initiative schlägt vor, über zwölf Jahre hinweg jährlich je eine Milliarde Euro zu investieren – insgesamt also zwölf Milliarden Euro für Sanierungen, Neubauten und ein spezielles Bäderförderprogramm. Nur so könnten marode Bäder gerettet, neue gebaut und flächendeckend Schwimmkurse angeboten werden.

Ein Kernpunkt: Jedes Kind soll spätestens in der Grundschule sicher schwimmen lernen. Dafür müsse es in erreichbarer Nähe ein Schwimmbad geben, in dem mindestens das Schwimmabzeichen in Bronze abgelegt werden kann.

Die Zahlen hinter der Forderung sind alarmierend: Immer mehr Kinder verlassen die Grundschule, ohne sicher schwimmen zu können. Immer wieder kommt es zu tragischen Badeunfällen, weil lebensrettende Schwimmfertigkeiten fehlen – ein Risiko, das mit jeder Bäderschließung weiter steigt.

Die DLRG warnt: Ohne deutlich mehr Investitionen werde die Zahl der Nichtschwimmer weiter steigen – mit dramatischen Folgen für die Sicherheit an Badeseen, Flüssen und in Freibädern.

Ob die Politik auf den Appell reagiert, ist offen. Klar ist: Schwimmen zu lernen, darf kein Luxus sein – sondern muss Teil einer sicheren Kindheit bleiben.

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