Britische Behörden haben in einem Hafen nahe London einen der größten Drogenfunde der jüngeren Geschichte gemacht: Der Grenzschutz beschlagnahmte insgesamt 2,4 Tonnen Kokain, wie das britische Innenministerium mitteilte. Der Straßenverkaufswert der Lieferung wird auf rund 112 Millionen Euro geschätzt.
Versteckt unter Containern
Die Drogen wurden unter Containern auf einem Schiff aus Panama entdeckt. Laut Behördenangaben handelt es sich um den sechstgrößten Kokainfund seit Beginn der offiziellen Aufzeichnungen in Großbritannien. Der Fund zeigt einmal mehr, dass internationale Drogenkartelle immer wieder versuchen, den britischen Markt über Häfen und Umschlagplätze zu beliefern.
Kampf gegen Organisierte Kriminalität
Die zuständige Ministerin Seema Malhotra erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur PA, man werde „nichts unversucht lassen, um die Verbrecherbanden zu verfolgen, die Sucht, Elend und Tod bringen“. Der Kampf gegen Drogenhandel bleibe eine Priorität, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
Weitere Ermittlungen laufen
Die britischen Behörden ermitteln nun zusammen mit internationalen Partnern, um die Hintermänner und Netzwerke hinter dem Schmuggel aufzudecken. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage, welche kriminellen Gruppen hinter der Lieferung stehen – und wie die Routen künftig besser überwacht werden können.