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Tödlicher Angriff im Roten Meer: Drei Seeleute sterben bei Huthi-Attacke auf Frachter
Staatsanwaltschaft Koblenz

Tödlicher Angriff im Roten Meer: Drei Seeleute sterben bei Huthi-Attacke auf Frachter

kalhh (CC0), Pixabay

Die gefährliche Lage im Roten Meer hat erneut tödliche Konsequenzen: Bei einem Angriff der Huthi-Miliz auf den Massengutfrachter „Eternity C“ sind drei Seeleute ums Leben gekommen. Wie die EU-Militärmission Aspides bestätigte, wurden außerdem zwei weitere Besatzungsmitglieder verletzt, einer von ihnen so schwer, dass er ein Bein verlor.

Der Angriff ereignete sich am Montagabend und war offenbar sorgfältig koordiniert: Die Angreifer setzten Seedrohnen und Schnellboote ein, um das unter griechischer Flagge fahrende Schiff gezielt zu attackieren. Der Frachter war im Roten Meer unterwegs – auf einer Route, die in den vergangenen Monaten immer wieder ins Visier der Huthi-Rebellen geraten ist.

Die Huthi-Miliz aus dem Jemen attackiert seit Monaten Handelsschiffe in der Region, nach eigenen Angaben als „Reaktion“ auf die militärische Unterstützung westlicher Staaten für Israel. Die Angriffe haben dramatische Auswirkungen auf den internationalen Seehandel: Viele große Reedereien, darunter auch die deutsche Hapag-Lloyd, meiden mittlerweile das Rote Meer und den Suezkanal. Stattdessen werden lange Umwege über das Kap der Guten Hoffnung in Kauf genommen – mit Folgen für Lieferketten, Kosten und Transportzeiten weltweit.

Die EU-Militärmission Aspides, die den Schutz der Schifffahrt im Roten Meer unterstützt, sprach den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl aus und betonte, man arbeite weiter daran, die Seewege in der Region zu sichern. Doch der Vorfall zeigt einmal mehr, wie brisant und unberechenbar die Lage bleibt – mitten auf einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt.

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