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Kein Neustart für MamiLab AG: Insolvenz mangels Masse gescheitert

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Aktenzeichen: 90 IN 114/24

Im Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der MamiLab AG, mit Sitz im Finkenhof, 65812 Bad Soden am Taunus und eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Königstein unter HRB 10580, hat das Amtsgericht Königstein im Taunus einen endgültigen Schlusspunkt gesetzt: Der ursprünglich gestellte Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens wurde mangels einer die Kosten des Verfahrens deckenden Masse abgewiesen.

Mit dieser Entscheidung vom 26. Juni 2025 wurden auch sämtliche zuvor angeordneten Verfügungsbeschränkungen und die vorläufige Verwaltung aufgehoben. Damit endet das Verfahren, bevor es richtig beginnen konnte – ein formales Scheitern, das gleichbedeutend ist mit der Feststellung, dass nicht einmal mehr genug Vermögen vorhanden ist, um ein geordnetes Insolvenzverfahren zu finanzieren.

Die MamiLab AG, vertreten durch ihre Geschäftsführerin Dr. Vanessa van den Boom, hatte in Bad Soden am Taunus als innovatives Unternehmen agiert, konnte sich jedoch offenbar weder am Markt behaupten noch rechtzeitig Investoren oder Mittel sichern, um einen vollständigen Insolvenzantrag zu stützen. Für Gläubiger bedeutet dieser Ausgang, dass ihre offenen Forderungen voraussichtlich uneinbringlich bleiben.

Der vollständige Beschluss liegt zur Einsichtnahme in der Geschäftsstelle des Insolvenzgerichts in Königstein bereit. Damit endet für die MamiLab AG ein Kapitel, das vielleicht mit großen Ideen begann, nun aber mit einer rechtlich nüchternen Feststellung schließt: Es gibt nichts mehr zu verteilen.

Amtsgericht Königstein/Ts., 26.06.2025

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