Ein heftiges Unwetter hat am Montag im Westen Österreichs zu einem dramatischen Zwischenfall geführt: 19 Personen saßen mehrere Stunden lang in einer Kabine der Karrenseilbahn bei Dornbirn fest – darunter auch ein Hund. Die Rettungsaktion gestaltete sich schwierig und dauerte bis in die Abendstunden.
Wie der ORF und die Presseagentur APA berichten, hatte ein plötzlicher Windstoß während des Unwetters dazu geführt, dass die Tragseile der Seilbahn entgleisten. Die Kabine blieb daraufhin in einer Höhe von 60 bis 80 Metern stecken – in steilem Gelände, was die Bergung zusätzlich erschwerte.
Nach über vier Stunden Stillstand konnte schließlich ein aufwändiger Rettungseinsatz gestartet werden. Höhenretter, Feuerwehr und Seilbahnexperten waren im Einsatz, um die Fahrgäste sicher aus der Kabine zu befreien. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand, alle Beteiligten – inklusive des Hundes – konnten wohlbehalten gerettet werden.
Die Stadtverwaltung Dornbirn kündigte eine genaue Untersuchung des Vorfalls an. Die Karrenseilbahn bleibt bis auf Weiteres außer Betrieb. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie plötzlich Naturgewalten selbst technisch ausgereifte Anlagen gefährden können – und wie wichtig professionelle Rettungsteams in solchen Extremsituationen sind.