Die Ölpreise setzen ihren Abwärtstrend fort: Nachdem bereits am Vortag ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen war, sanken die Notierungen auch am heutigen Morgen spürbar weiter. Grund dafür ist die eingetretene Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und dem Iran, die weltweit für Hoffnung auf eine Entspannung der geopolitischen Lage sorgt.
Ein Barrel (159 Liter) Brent-Öl aus der Nordsee zur Lieferung im August kostete am Morgen 68,79 US-Dollar – das sind 2,69 Dollar weniger als am Vortag. Auch der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel deutlich: um 2,84 Dollar auf 65,67 Dollar.
Damit liegen die Ölpreise wieder auf dem Niveau wie zu Beginn des Israel-Iran-Konflikts, der die Märkte zuletzt stark verunsichert hatte. Analysten werten die Entwicklung als positives Signal: Die Waffenruhe mindert kurzfristig das Risiko für Lieferengpässe im Nahen Osten, einer der wichtigsten Förderregionen der Welt.
Ob die Entspannung an den Energiemärkten anhält, hängt nun stark davon ab, wie stabil und dauerhaft der Waffenstillstand zwischen den Konfliktparteien ist. Für Verbraucher und Unternehmen könnte der Rückgang der Ölpreise jedoch Entlastung an den Tankstellen und bei Transportkosten bringen – zumindest vorübergehend.