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Gefälschte SMS im Namen der Commerzbank – Vorsicht vor Betrug am Handy

ulleo (CC0), Pixabay

Am 12. Juni wurden viele Menschen in Deutschland Ziel einer neuen Betrugsmasche per SMS, auch Smishing genannt. Dabei erhielten sie eine Nachricht auf ihr Handy, die angeblich von der Commerzbank stammen sollte. Der Inhalt war beunruhigend: In der Nachricht wurde behauptet, dass das Konto der betroffenen Person gesperrt worden sei – oder bald gesperrt werde, wenn man nicht sofort reagiere.

Die Nachricht enthielt meist einen Link. Wer auf diesen klickte, wurde auf eine gefälschte Website weitergeleitet, die der echten Internetseite der Commerzbank sehr ähnlich sieht. Dort wurden die Nutzerinnen und Nutzer aufgefordert, persönliche Daten einzugeben – zum Beispiel:

  • Kontonummer oder IBAN

  • Online-Banking-Zugangsdaten

  • TAN oder PIN

Ziel dieser Aktion war es, an sensible Informationen zu kommen, um später das Konto zu plündern oder missbräuchlich zu verwenden.

Was ist „Smishing“?

Der Begriff Smishing setzt sich zusammen aus „SMS“ und „Phishing“.
Es handelt sich um Betrugsversuche per SMS, bei denen Kriminelle versuchen, an Ihre Daten zu kommen – oft mit Drohungen, falschen Warnungen oder Lockangeboten.

Typisch ist dabei der Aufbau der Nachricht:

  • Dringlichkeit („Ihr Konto wird gesperrt!“)

  • Ein Link, der angeblich zur Bank oder einem Sicherheitscheck führt

  • Eine Aufforderung, persönliche Informationen preiszugeben

Wichtig zu wissen:

Die Commerzbank – genauso wie andere seriöse Banken – wird niemals per SMS nach Zugangsdaten oder PINs fragen. Sie wird auch nie einen Link in einer SMS schicken, über den Sie sich einloggen sollen.

Was sollten Sie tun, wenn Sie so eine SMS erhalten?

  • Nicht auf den Link klicken!

  • Keine Daten eingeben!

  • SMS sofort löschen!

  • Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie direkt Ihre Bank über die offizielle Telefonnummer oder Website – aber niemals über die in der SMS angegebene Nummer oder den Link.

  • Sie können die Betrugs-SMS auch bei der Verbraucherzentrale oder der Polizei melden.

Wer ist besonders betroffen?

Die Masche kann alle treffen, die ein Smartphone besitzen. Besonders Menschen, die viel mit Online-Banking zu tun haben oder denen technische Unterschiede zwischen echter und gefälschter Website nicht sofort auffallen, sind gefährdet.

Die Betrüger verwenden oft täuschend echt aussehende Logos, Formulierungen und Web-Adressen, um Vertrauen zu erwecken.

Fazit:

Die SMS mit der Konto-Sperrungsdrohung im Namen der Commerzbank ist ein Betrugsversuch. Klicken Sie auf keinen Fall auf den Link und geben Sie keine Daten ein. Wer auf Nummer sicher gehen will, ruft seine Bank immer direkt selbst an – und niemals über eine Nummer aus der Nachricht.

Merksatz:
Banken verschicken keine Links per SMS – Betrüger schon.

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