Mitten auf der Autobahn A5 bei Freiburg hat eine Hochzeitsgesellschaft den Verkehr gestoppt, um auf der Fahrbahn zu tanzen – sehr zum Unmut anderer Verkehrsteilnehmer und zur Besorgnis der Polizei. Der bizarre Zwischenfall ereignete sich am Wochenende und wird nun als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr gewertet.
Autos gestoppt, Musik an – und dann wurde getanzt
Laut Polizeiangaben bremsten mehrere Fahrzeuge der Hochzeitsgesellschaft den Verkehr komplett herunter, indem sie wiederholt stark beschleunigten und abrupt abbremsten, bis schließlich Stillstand herrschte. Danach stiegen mehrere Personen aus, spielten Musik ab und tanzten auf der Fahrbahn – offenbar, um ein Video der Feierlichkeit zu drehen.
Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer
Was für die Beteiligten ein besonderer Moment gewesen sein mag, bedeutete für andere Autofahrer eine erhebliche Verkehrsgefährdung. Mehrere Verkehrsteilnehmer alarmierten die Polizei, die das Verhalten als klaren Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung und potenziell strafbare Handlung einstuft. Personen oder Fahrzeuge sollen identifiziert und rechtlich belangt werden.
Polizei mahnt: „Feiern ja – aber nicht auf der Autobahn“
Die Polizei betont, dass man Verständnis für besondere Anlässe wie Hochzeiten habe, doch derartige Aktionen seien lebensgefährlich – sowohl für die Feiernden als auch für unbeteiligte Fahrer.
„Die Autobahn ist kein Festsaal“, heißt es in der Mitteilung.