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Napoleons Säbel wird in Paris versteigert – Schätzwert bis zu einer Million Euro

Agzam (CC0), Pixabay

Ein Stück Geschichte kommt unter den Hammer: In Paris wird am 22. Mai ein Säbel, der einst Napoleon Bonaparte persönlich gehörte, versteigert. Das kündigte das Auktionshaus Hôtel Drouot heute an.

Die Waffe soll 1802 oder 1803 speziell für Napoleons persönlichen Gebrauch gefertigt worden sein. Als er 1804 zum Kaiser von Frankreich gekrönt wurde, behielt er den Säbel zunächst weiter in seinem Besitz. Erst am Ende seiner Herrschaft schenkte Napoleon die Waffe einem seiner loyalsten Gefolgsleute: Emmanuel de Grouchy, den er zum Marschall des Kaiserreichs erhoben hatte.

Seit 1815 wurde der Säbel von den Nachkommen de Grouchys aufbewahrt. Nun wird er erstmals öffentlich zum Verkauf angeboten. Der geschätzte Wert liegt zwischen 700.000 und einer Million Euro.

Ein identisches Exemplar dieses Säbels befindet sich übrigens heute in der renommierten Eremitage in St. Petersburg.

Napoleonische Relikte erfreuen sich bei Sammlern großer Beliebtheit: Erst im vergangenen Jahr wurden zwei Pistolen aus seinem Besitz für 1,69 Millionen Euro versteigert. Im März wechselte ein persönliches Exemplar des von ihm eingeführten Code Civil für 395.000 Euro den Besitzer.

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