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Wärmepumpen

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HarmvdB (CC0), Pixabay

Im ersten Halbjahr 2023 florierte der Heizungsmarkt mit fast 200.000 verkauften Wärmepumpen, ein potenzielles Rekordjahr laut dem Branchenverband BDH. Allerdings sanken die Förderanträge beim BAFA drastisch, weshalb 85% der Heizungsunternehmen eine ungünstige Marktentwicklung für 2024 erwarten.

Der Entwurf des neuen Heizungsgesetzes fordert, dass ab 2024, 65% der Energie für Heizung und Warmwasser aus erneuerbaren Quellen stammen müssen. Dies veranlasste viele Verbraucher, rasch Gas- oder Ölheizungen zu bestellen, bevor das Gesetz in Kraft tritt.

Obwohl Wärmepumpen in Neubauten beliebt waren, hat der Wohnungsbau wegen steigender Kosten und Zinssätze nachgelassen. Bei Altbausiedlungen tendieren Hausbesitzer mehr zu Gas und Öl als zu Wärmepumpen. Viele warten zudem die kommunale Wärmeplanung ab, die die künftige Heizungsinfrastruktur bestimmen wird.

Zusätzlich gibt es einen Mangel an qualifizierten Installateuren für Wärmepumpen. Einige Unternehmen bieten Schulungen an, aber der Fachkräftemangel bleibt ein Hindernis. Es gibt auch Bedenken hinsichtlich der hohen Kosten und unzureichenden Förderung für Wärmepumpen, obwohl ausländische Hersteller möglicherweise günstigere Optionen bieten könnten. Der Schwerpunkt liegt nun auf der Anpassung der Politik und der Industrie an diese Herausforderungen.

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