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PublicDomainPictures (CC0), Pixabay

US-Präsident Donald Trump hat jetzt auch die Koordinatorin des Coronavirus-Krisenstabs des Weißen Hauses, Deborah Birx, offen attackiert. Trump bezeichnete Birx gestern als „jämmerlich“, nachdem die Virenexpertin vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus gewarnt hatte. Der Präsident warf der Medizinerin vor, sie habe sich von Oppositionsführerin Nancy Pelosi zu ihren Aussagen verleiten lassen.

Die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses hatte am Wochenende Zweifel an Birx’ Unabhängigkeit geäußert: Trump verbreite Falschinformationen über das Virus, und Birx sei vom Präsidenten ernannt worden, sagte Pelosi. „Deswegen habe ich kein Vertrauen, nein.“

Trump twitterte daraufhin, Pelosi habe „furchtbare Dinge“ über Birx gesagt, weil diese „zu positiv über den sehr guten Job war, den wir machen“. „Um Nancy zu kontern, hat Deborah auf den Köder angebissen und uns angegriffen. Jämmerlich!“

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Im beliebten Urlaubsland Portugal hat es erstmals seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie Mitte März einen Tag ohne offiziell bestätigten Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 gegeben. Binnen 24 Stunden seien aber 106 neue Infektionsfälle registriert worden, teilten die Gesundheitsbehörden gestern in Lissabon mit.

Der erste Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus war in Portugal am 16. März verzeichnet worden. Es handelte sich damals um einen 80 Jahre alten Mann, der mit dem Virus SARS-Cov-2 infiziert war. Seitdem hatte es keinen Tag ohne CoV-Tote gegeben. Insgesamt verzeichnete Portugal nach amtlichen Angaben mehr als 51.000 nachgewiesene Ansteckungen sowie 1.738 Todesfälle.

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In Nizza gilt ab sofort auch im Freien eine Maskenpflicht. Besonders in den bei Touristen beliebten Straßen in Strandnähe müsse bis auf Weiteres zwischen 10.00 Uhr und 1.00 Uhr früh ein Schutz getragen werden, sagte Bürgermeister Christian Estrosi gestern. Frankreichs Premierminister Jean Castex rief bei einem Besuch in Lille zu anhaltender Wachsamkeit auf.

Die Maßnahme werde so lange in Kraft bleiben, bis eine Herdenimmunität von 50 Prozent erreicht sei oder ein Impfstoff gegen das Coronavirus vorliege, sagte Estrosi. Verstöße würden zuerst mit 35 Euro geahndet, die Strafe werde aber auf 135 Euro erhöht, sollte die Präfektur dem zustimmen.

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