Im Insolvenzantragsverfahren der Freese AG mit Sitz in Bremen hat es eine wichtige Entwicklung gegeben. Das Amtsgericht Bremen hat die zuvor angeordneten Sicherungsmaßnahmen am 24. August 2026 aufgehoben.
Das Verfahren wird unter dem Aktenzeichen 507 IN 16/26 geführt. Die Freese AG hat ihren Sitz in der Carl-Benz-Straße 29, 28237 Bremen und ist beim Amtsgericht Bremen unter HRB 21549 HB im Handelsregister eingetragen. Als Vorstände werden Harald Stöhr und Rainer Wohlers genannt.
Freese AG hält und verwaltet Unternehmensbeteiligungen
Der Unternehmensgegenstand der Freese AG umfasst insbesondere das Halten und Verwalten von Beteiligungen. Damit handelt es sich unter anderem um eine Beteiligungsgesellschaft, die Beteiligungen an anderen Unternehmen in ihrem Vermögen halten und verwalten kann.
Daneben gehört die Überlassung und Vermietung von Großgeräten zum Geschäftszweck der Gesellschaft.
Sicherungsmaßnahmen waren seit Anfang Juli angeordnet
Das Amtsgericht Bremen hatte im Zusammenhang mit dem Insolvenzantragsverfahren am 2. Juli 2026 Sicherungsmaßnahmen angeordnet. Solche Maßnahmen dienen grundsätzlich dazu, das Vermögen eines Unternehmens während der Prüfung eines Insolvenzantrags vor nachteiligen Veränderungen zu schützen.
Mit Beschluss vom 24. August 2026 hat das Insolvenzgericht diese Sicherungsmaßnahmen nun wieder aufgehoben.
Aus der vorliegenden gerichtlichen Bekanntmachung geht allerdings nicht hervor, aus welchem konkreten Grund die Aufhebung erfolgte. Ebenso lässt sich allein aus dieser Veröffentlichung nicht ableiten, dass die Freese AG wirtschaftlich saniert ist oder dass das Insolvenzverfahren eröffnet beziehungsweise endgültig beendet wurde.
Fest steht zunächst lediglich, dass die mit Beschluss vom 2. Juli 2026 angeordneten Sicherungsmaßnahmen im Verfahren 507 IN 16/26 seit dem 24. August 2026 nicht mehr bestehen.