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Ärger mit Easypark: Kundenservice sorgt für Frust bei Autofahrern

Peggy_Marco (CC0), Pixabay

Die App Easypark gilt in vielen Städten als praktische Lösung, um Parkgebühren digital zu bezahlen. Nutzer müssen lediglich ihr Kennzeichen und eine Bezahlmethode hinterlegen – schon lässt sich der Parkvorgang per Smartphone starten und beenden. Das Unternehmen wirbt damit, in über 20 Ländern und mehr als 3.700 Städten vertreten zu sein und schnelle, einfache Abläufe zu ermöglichen.

Doch sobald Probleme auftauchen, beginnt für viele Autofahrer der Ärger. Nutzer berichten immer wieder von Schwierigkeiten beim Kundenservice – etwa bei falschen Abrechnungen oder überhöhten Gebühren. Laut Verbraucherzentrale Bayern erreichen regelmäßig Beschwerden die Beratung.

„Kundenservice praktisch nicht existent“

Verbraucherschützerin Tatjana Halm fasst die Kritik deutlich zusammen: „Es ist sehr schwierig, mit dem Kundenservice in Kontakt zu treten – teilweise sogar unmöglich.“ Auf Bewertungsportalen finden sich harsche Urteile: Nutzer sprechen von einem „Kundenservice unter aller Kanone“ oder sogar von einer „Drecksfirma ohne Support“.

Viele Betroffene berichten, dass der Kontaktversuch meist mit einem Chatbot beginnt, der nur Standardantworten ausspielt. Telefonate oder E-Mails helfen ebenfalls kaum weiter. Teilweise antwortet Easypark sogar mit dem Hinweis, man könne „aus Kapazitätsgründen nicht alle E-Mails beantworten“.

Ein Nutzer schildert frustriert: „Über die App erst den Chatbot überwunden, dann beim Support nachgehakt – keine Reaktion. Mehrfach probiert, immer ohne Erfolg.“

Verbraucherschützer kritisieren fehlende Erreichbarkeit

Für Halm ist dieses Verhalten ein generelles Problem: Immer häufiger würden Unternehmen den Kontakt zu Kunden schlicht verweigern. „Letztlich hat der Verbraucher zwei Optionen: entweder frustriert aufgeben und zahlen – oder in einer Endlosschleife um seine Rechte kämpfen“, so die Juristin.

Viele Betroffene sehen daher nur noch den Rechtsweg als letzte Möglichkeit.

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  1. Mir ist genau das Gleiche passiert. Sauberer Parkvorgang, Zone über GPS, bezahlt und trotzdem Strafzettel. Reaktion vom Betreiber und Easypark – mein Fehler und mein Pech. Ich nenne dieses Geschäftsmodell: Betrug
    Warum klagt nicht eine Verbraucherschutzorganisation dagegen. Eine Einzelperson hat keine Chance!

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