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Sanierung der Bahnstrecke Hamburg–Berlin: Ersatzverkehr mit Bussen läuft stabil

Athena24 (CC0), Pixabay

Seit Freitagabend ist eine der wichtigsten Bahnverbindungen Deutschlands – die Schnellstrecke zwischen Hamburg und Berlin – für umfassende Sanierungsarbeiten vollständig gesperrt. Trotz der Einschränkungen zeigt sich die Deutsche Bahn mit dem bisherigen Verlauf zufrieden: Der organisierte Ersatzverkehr mit Bussen laufe stabil, teilte das Unternehmen am Samstag mit.

Insgesamt 170 Busse auf 28 Linien sind im Einsatz, um den Regionalverkehr aufrechtzuerhalten. Laut Bahn sei die Nachfrage hoch, aber gut bewältigbar. Zusätzlich seien Mitarbeiter vor Ort unterwegs, um Rückmeldungen von Fahrgästen aufzunehmen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen. „Die bisherigen Rückmeldungen zeigen, dass der Ersatzverkehr gut angenommen wird“, hieß es von Seiten der Bahn.

Auch im Fernverkehr läuft der Betrieb planmäßig, obwohl die ICE- und IC-Züge aufgrund der Sperrung weiträumig über Stendal und Uelzen umgeleitet werden müssen. Das bedeutet allerdings längere Fahrzeiten: Durchschnittlich 45 Minuten mehr müssen Reisende einplanen. Die Zahl der Verbindungen wurde reduziert, sodass die Züge auf der Strecke nun nur noch einmal pro Stunde fahren.

Die Sanierung gehört zum groß angelegten Programm der Generalsanierung des deutschen Schienennetzes, bei dem stark frequentierte Streckenabschnitte grundlegend modernisiert werden sollen. Die Bauarbeiten zwischen Hamburg und Berlin sollen voraussichtlich bis Ende April 2026 andauern.

Fahrgäste werden gebeten, mehr Reisezeit einzuplanen und sich im Vorfeld über aktuelle Verbindungen und Fahrplanänderungen zu informieren.

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