Ab Montag heißt es für Autofahrer in vielen Teilen Deutschlands wieder: Fuß vom Gas! Der bundesweite Blitzermarathon geht in die nächste Runde – und richtet den Fokus gezielt auf Raser, die nicht nur sich selbst, sondern auch andere gefährden. Ziel der groß angelegten Aktion: Temposünder ausbremsen und das Bewusstsein für verantwortungsvolles Fahren schärfen.
Wie der ADAC mitteilt, konzentrieren sich die Geschwindigkeitskontrollen insbesondere auf Strecken mit erhöhtem Unfallrisiko sowie auf Bereiche mit besonderer Schutzbedürftigkeit. Schulen, Altenheime und Krankenhäuser gehören dabei ebenso zu den Schwerpunkten wie vielbefahrene Landstraßen oder innerstädtische Gefahrenzonen.
Beteiligt am diesjährigen zweiten Blitzermarathon sind unter anderem die Bundesländer Baden-Württemberg, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Die Polizei kündigt an, sowohl mit stationären als auch mobilen Blitzern präsent zu sein – oft auch an Orten, an denen Verkehrsteilnehmer nicht damit rechnen.
„Wir wollen keine Abzocke, sondern mehr Sicherheit“, betonen die Behörden. Die Aktion sei Teil einer langfristigen Verkehrssicherheitsstrategie, bei der Aufklärung und Prävention im Vordergrund stünden.
Für viele Autofahrer ist der Blitzermarathon inzwischen ein fester Termin im Kalender – und eine willkommene Erinnerung daran, wie wichtig angepasstes und rücksichtsvolles Fahren im Alltag ist. Wer sich an die Regeln hält, hat nichts zu befürchten – alle anderen müssen mit teuren Erinnerungen an ihre Raserei rechnen.