Ein tragischer Fall von Tierleid erschüttert die Gemeinde Bachhagel im schwäbischen Landkreis Dillingen: 21 Schafe sind qualvoll verendet, nachdem sie mit verschimmeltem Brot gefüttert wurden. Wie die Polizei mitteilte, steht fest: Die Tiere starben an den Folgen einer nicht artgerechten und gesundheitsschädlichen Fütterung durch Unbekannte.
Ein hinzugezogener Tierarzt konnte die Todesursache eindeutig bestätigen. Immer wieder sollen laut Zeugenaussagen und Polizeibericht sowohl frisches als auch altes und verschimmeltes Brot über den Weidezaun zu den Tieren geworfen worden sein – offenbar in der irrigen Annahme, ihnen etwas Gutes zu tun.
Für die Halterin der Tiere ist es ein schwerer Verlust – nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sowie wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht.
Die Behörden appellieren eindringlich an die Bevölkerung: Tiere dürfen keinesfalls ohne Absprache mit den Haltern gefüttert werden – schon kleinste Mengen falscher Nahrung können schwere gesundheitliche Folgen haben. Dieser Fall zeigt auf erschütternde Weise, wie Unwissen oder Gedankenlosigkeit fatale Konsequenzen für wehrlose Tiere haben kann.