Wenn draußen die Temperaturen steigen, brummen drinnen die mobilen Klimageräte. Doch die erhoffte Abkühlung hat ihren Preis: Laut einer aktuellen Auswertung der Vergleichsportale Verivox und Testberichte.de kostet der Stromverbrauch einer mobilen Klimaanlage im Jahr im Schnitt rund ein Drittel des ursprünglichen Anschaffungspreises.
Für die Analyse wurden 247 Geräte unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Zwar sind mobile Klimageräte in der Anschaffung deutlich günstiger als fest installierte Split-Anlagen – doch dafür langen sie beim Stromverbrauch kräftig zu. „Wer im Sommer mit einer mobilen Klimaanlage kühlt, muss mit hohen laufenden Kosten rechnen“, warnen die Experten.
Hochgerechnet auf drei Jahre summieren sich die Stromkosten im Durchschnitt sogar auf den gesamten Kaufpreis der Anlage. Wer nicht aufpasst, zahlt also doppelt: einmal beim Kauf – und dann Jahr für Jahr beim Stromanbieter.
Für Verbraucher bedeutet das: Wer auf kühle Räume angewiesen ist, sollte genau vergleichen. Effiziente Geräte, richtiges Lüften und der gezielte Einsatz können helfen, die Stromrechnung in Grenzen zu halten. Manchmal reicht auch ein Ventilator – der verbraucht nur einen Bruchteil der Energie.