Schockmoment auf dem Bayreuther Frühlingsfest: Ein Unfall mit einem Kettenkarussell hat am frühen Abend mindestens fünf Menschen verletzt, darunter vier Minderjährige und ein Erwachsener. Laut Polizeiangaben kam es während des laufenden Betriebs zu einer technischen Störung beim Absenken des Fahrgeschäfts.
Demnach begannen sich die Gondeln beim Herunterfahren plötzlich zu schnell zu drehen. Durch die erhöhte Fliehkraft vergrößerte sich der Radius der Gondeln, sodass sie gegen umliegende Metallstangen prallten. Die Wucht des Aufpralls führte bei mehreren Fahrgästen zu Prellungen und Schürfwunden – vereinzelt bestand der Verdacht auf Knochenbrüche.
Zunächst war die Rede von sechs Verletzten, diese Zahl wurde später auf fünf korrigiert. Die Betroffenen wurden vor Ort von Rettungskräften versorgt, mehrere mussten zur weiteren Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht werden. Lebensgefahr bestand laut Polizei jedoch nicht.
Das Karussell wurde umgehend außer Betrieb genommen und abgesperrt. Die Kriminalpolizei hat in Zusammenarbeit mit dem TÜV die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Es soll geprüft werden, ob ein technischer Defekt oder menschliches Versagen zum Unfall geführt haben könnte.
Augenzeugen berichten von einem lauten Knall und panischen Schreien – der Vorfall löste kurzzeitig Unruhe auf dem Festplatz aus, ehe Sicherheitskräfte die Lage unter Kontrolle brachten.
Die Stadt Bayreuth zeigte sich bestürzt über den Vorfall und kündigte an, die Sicherheitsvorkehrungen auf dem Fest umgehend zu überprüfen. Das Frühlingsfest bleibt vorerst geöffnet, das betroffene Fahrgeschäft jedoch bleibt bis auf Weiteres gesperrt.