Verbraucherschützer warnen derzeit vor betrügerischen Inkassoschreiben, mit denen Kriminelle versuchen, Geld von ahnungslosen Empfängern zu erlangen. Die Schreiben erwecken den Eindruck, von einem seriösen Inkassounternehmen zu stammen, tatsächlich handelt es sich jedoch um einen Betrugsversuch.
Die Betrüger treten unter dem Namen „M.A. Inkasso Management“ mit einer angeblichen Anschrift in der Spangerstraße 70, 40599 Düsseldorf auf. Betroffene werden aufgefordert, offene Forderungen auf folgendes Konto zu überweisen:
- Empfänger: M. A. S.L
- IBAN: LT63 3300 0101 0070 2756
Verbraucher sollten auf keinen Fall Zahlungen auf dieses Konto leisten, ohne die Forderung sorgfältig zu prüfen. Typische Merkmale solcher Schreiben sind unklare Forderungsgründe, hoher Zeitdruck sowie die Androhung rechtlicher Konsequenzen oder zusätzlicher Kosten.
Wer ein entsprechendes Schreiben erhält, sollte die angebliche Forderung zunächst überprüfen und im Zweifel Kontakt mit der Verbraucherzentrale oder der Polizei aufnehmen. Wurde bereits Geld überwiesen oder wurden persönliche Daten preisgegeben, empfiehlt es sich, umgehend die eigene Bank zu informieren und Strafanzeige zu erstatten.
Grundsätzlich gilt: Inkassoforderungen sollten niemals ungeprüft beglichen werden. Seriöse Inkassounternehmen können ihre Forderungen nachvollziehbar belegen und sind im Rechtsdienstleistungsregister registriert.