Die Windpark Diepholz Repowering GmbH & Co. KG II hat ihren ersten Jahresabschluss nach der Gründung im Mai 2024 veröffentlicht. Die Bilanz zeigt zum Ende des ersten Geschäftsjahres eine solide Eigenkapitalausstattung und einen klaren Schwerpunkt auf Investitionen in das Windparkprojekt. Als Projektgesellschaft befindet sich das Unternehmen noch in der Aufbauphase des Repowering-Vorhabens.
Die Gesellschaft wurde am 7. Mai 2024 gegründet. Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2024 belief sich die Bilanzsumme auf 2,52 Millionen Euro.
Anlagevermögen macht den größten Teil des Vermögens aus
Das Anlagevermögen belief sich auf 2,15 Millionen Euro und stellt den mit Abstand größten Vermögensposten der Gesellschaft dar. Hier werden insbesondere die Investitionen in das Repowering-Projekt sowie Beteiligungen ausgewiesen.
Hinzu kommt ein Umlaufvermögen von 374.360 Euro, das vor allem aus liquiden Mitteln und kurzfristigen Vermögenswerten besteht. Damit verfügt die Gesellschaft bereits im ersten Geschäftsjahr über finanzielle Mittel für den weiteren Ausbau des Projekts.
Eigenkapital finanziert den Großteil der Investitionen
Die Gesellschaft weist ein Eigenkapital von 1,94 Millionen Euro aus. Damit werden rund 77 Prozent der Bilanzsumme durch Eigenmittel finanziert. Die hohe Eigenkapitalquote unterstreicht die solide Kapitalbasis, mit der das Unternehmen in die weitere Projektentwicklung startet.
Den Eigenmitteln stehen 578.394 Euro an Verbindlichkeiten gegenüber. Davon entfallen lediglich 1.094 Euro auf kurzfristige Verpflichtungen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr. Der überwiegende Teil in Höhe von 577.300 Euro besitzt eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf lediglich 1.093 Euro. Darüber hinaus wurden Rückstellungen in Höhe von 3.500 Euro gebildet.
Langfristige Finanzierung abgesichert
Nach den Angaben im Anhang sind Verbindlichkeiten über 577.300 Euro durch Pfandrechte oder vergleichbare Sicherheiten abgesichert.
Zusätzlich hat die Gesellschaft zur Absicherung der späteren Rückbauverpflichtungen der Windenergieanlage eine Bankbürgschaft über 166.600 Euro gestellt. Für diesen Betrag besteht ein Rückgriffsrecht der finanzierenden Bank, das durch ein Pfandrecht an der Windenergieanlage abgesichert ist.
Projektgesellschaft arbeitet ohne eigenes Personal
Wie bei vielen Projektgesellschaften im Bereich der erneuerbaren Energien beschäftigte die Windpark Diepholz Repowering GmbH & Co. KG II im ersten Geschäftsjahr keine Arbeitnehmer. Planung, Verwaltung und Projektsteuerung werden üblicherweise von spezialisierten Unternehmen innerhalb der Unternehmensgruppe oder externen Dienstleistern übernommen.
Solider Start für das Repowering-Projekt
Der erste Jahresabschluss zeigt eine Gesellschaft, die sich noch in der Investitions- und Entwicklungsphase befindet. Die Bilanz wird von langfristigen Investitionen geprägt, während die laufenden Verpflichtungen überschaubar bleiben.
Mit einer Eigenkapitalquote von rund 77 Prozent verfügt die Windpark Diepholz Repowering GmbH & Co. KG II über eine solide finanzielle Grundlage für die weitere Umsetzung des Repowering-Projekts. Die kommenden Geschäftsjahre werden zeigen, wie sich der Baufortschritt entwickelt und wann die neuen Windenergieanlagen den regulären Betrieb aufnehmen.