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Insolvenzen vom 28. Mai 2026: Bau, Pflege, Gastronomie und Dienstleistungen besonders betroffen

kalhh (CC0), Pixabay

Die aktuellen Insolvenzbekanntmachungen vom 28. Mai 2026 zeigen erneut eine breite wirtschaftliche Schwäche quer durch zahlreiche Branchen. Besonders häufig betroffen sind Unternehmen aus dem Bau- und Handwerksbereich, Pflege- und Sozialdiensten, Gastronomie sowie Logistik- und Dienstleistungsunternehmen. Auffällig ist zudem die hohe Zahl kleiner GmbHs und haftungsbeschränkter Gesellschaften.

Bau- und Handwerksbranche weiter unter Druck

Ein Schwerpunkt der aktuellen Verfahren liegt erneut im Bau- und Ausbaugewerbe:

  • BES-Bau Engineering GmbH, Braunschweig
  • Dogistik GmbH, Dortmund
  • Erwin H. Stender Holz- und Kunststoffverarbeitung GmbH, Hamburg
  • Infinity Vin GmbH, Landau in der Pfalz
  • Innova Technologies UG, Bad Bergzabern
  • Kaiser Bauausführung GmbH, Berlin
  • LSIMatzka GmbH, Deißlingen
  • Roth Metallbau GmbH, Obermoschel
  • SB Baumgartner GmbH, Rehling
  • Schnur, Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau GmbH, Nalbach

Die Insolvenzen verdeutlichen die anhaltenden Probleme vieler Bau- und Handwerksunternehmen infolge hoher Materialkosten, steigender Finanzierungskosten und schwacher Baukonjunktur.

Pflege, soziale Einrichtungen und Gesundheitseinrichtungen betroffen

Mehrere Verfahren betreffen soziale Einrichtungen sowie Pflege- und Gesundheitsunternehmen:

  • Heim für Kinder und Jugendliche Haus Aichele gemeinnützige GmbH, Beuren
  • Schwersterhilfe Hauskrankenpflege GmbH, Berlin
  • Betontöbe GmbH, Weimar

Gerade soziale Träger und Pflegeunternehmen kämpfen weiterhin mit steigenden Personal- und Betriebskosten.

Gastronomie, Lebensmittel und Freizeitwirtschaft in schwieriger Lage

Auch Gastronomie- und freizeitnahe Betriebe geraten weiter unter wirtschaftlichen Druck:

  • Bunny Tierernährung GmbH, Melle
  • Höfer und Flamme GmbH, München
  • ORIGO-Kaffee Rösterei und Vertriebs GmbH, Berlin
  • Stilwerk Hospitality GmbH, Hamburg

Die Branche leidet weiterhin unter Konsumzurückhaltung, steigenden Energiepreisen und hohen Einkaufskosten.

Logistik, Transport und Mobilität mit anhaltenden Problemen

Mehrere Insolvenzverfahren betreffen Transport- und Mobilitätsunternehmen:

  • Ampler Bikes GmbH, Berlin
  • B&M Transport GmbH, Sonneberg
  • Skynet Worldwide Express GmbH, Dietzenbach

Die Branche bleibt durch hohe Betriebskosten und schwankende Nachfrage belastet.

Immobilien-, Projekt- und Verwaltungsgesellschaften betroffen

Auch Immobilien- und projektbezogene Gesellschaften tauchen mehrfach in den Bekanntmachungen auf:

  • caresyntax GmbH, Berlin
  • homepoint services GmbH, Berlin
  • MC Projektmanagement GmbH, Unterschleißheim
  • MG Abholmarkt GmbH, Koblenz
  • Projekt Vegan GmbH, Koblenz
  • Youka GmbH, Berlin

Viele projektorientierte Firmen leiden weiterhin unter schwierigen Finanzierungsbedingungen und rückläufigen Investitionen.

Industrie, Technik und technische Dienstleistungen betroffen

Auch technische und industrielle Unternehmen geraten zunehmend in Schwierigkeiten:

  • Capaq GmbH, Lichtenau
  • CUSTODIA Forderungsmanagement GmbH, Waghäusel
  • IMEXX GmbH, Oerlinghausen
  • IWB „Droopsweg“ GmbH, Hamburg
  • Miltz Maschinenteile GmbH, Norderstedt
  • Stober Medien GmbH, Eggenstein-Leopoldshafen

Die schwache Industriekonjunktur belastet vor allem kleinere Spezialanbieter und Zulieferbetriebe.

Dienstleistungen und sonstige Betriebe unter wirtschaftlichem Druck

Weitere Verfahren betreffen Dienstleistungs- und Handelsunternehmen:

  • beretrans Dienstleistungen GmbH, Heilbronn
  • Böhmetal Immobilien UG, Walsrode
  • Louis Filsinger GmbH, Langenselbold
  • Parkash Chhabra GmbH, Hamburg

Die Vielzahl unterschiedlicher Branchen zeigt die weiterhin breite wirtschaftliche Belastung im Mittelstand.

Fazit

Die Insolvenzmeldungen vom 28. Mai 2026 bestätigen die anhaltend angespannte Lage vieler kleiner und mittelständischer Unternehmen in Deutschland. Besonders betroffen bleiben:

  • Bau- und Ausbaugewerbe
  • Pflege- und Sozialdienste
  • Gastronomie und Freizeitwirtschaft
  • Logistik- und Mobilitätsunternehmen
  • technische Dienstleister und Projektgesellschaften

Die wirtschaftliche Schwäche bleibt branchenübergreifend sichtbar und betrifft zunehmend auch kleinere regionale Unternehmen und soziale Einrichtungen.

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