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Schüsse nahe dem Weißen Haus: Secret Service erschießt mutmaßlichen Angreifer

Conmongt (CC0), Pixabay

In der Nähe des Weißes Haus ist es zu einem schweren Sicherheitsvorfall gekommen. Einsatzkräfte des United States Secret Service lieferten sich nach offiziellen Angaben einen Schusswechsel mit einem mutmaßlichen Angreifer. Der Mann wurde dabei tödlich verletzt.

Wie der Secret Service mitteilte, soll die Person eine Waffe gezogen und das Feuer eröffnet haben. Sicherheitskräfte hätten daraufhin zurückgeschossen. Der mutmaßliche Angreifer wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht, wo er später für tot erklärt wurde.

Nach ersten Informationen wurde außerdem ein unbeteiligter Passant verletzt. Über dessen Gesundheitszustand machten die Behörden zunächst keine näheren Angaben.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich Donald Trump im Weißen Haus. Nach bisherigen Erkenntnissen bestand jedoch keine unmittelbare Gefahr für den Präsidenten. Ob der mutmaßliche Täter tatsächlich versucht hatte, sich Zugang zum Regierungsgebäude zu verschaffen, ist bislang unklar.

Die Sicherheitsbehörden sperrten das Gebiet rund um das Weiße Haus großräumig ab. Spezialkräfte und Ermittler sicherten den Tatort und untersuchen nun den genauen Ablauf des Vorfalls. Auch das Motiv des Schützen ist derzeit noch unbekannt.

Der Secret Service gehört zu den wichtigsten Sicherheitsbehörden der Vereinigten Staaten und ist unter anderem für den Schutz des Präsidenten, des Weißen Hauses sowie weiterer hochrangiger Regierungsvertreter zuständig. Rund um das Regierungsviertel in Washington gelten besonders strenge Sicherheitsmaßnahmen.

Zwischenfälle mit bewaffneten Personen in der Nähe des Weißen Hauses sorgen in den USA regelmäßig für große Aufmerksamkeit. In den vergangenen Jahren wurden die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Regierungszentrum mehrfach verschärft – insbesondere nach Angriffen, Bedrohungen und politischen Gewalttaten.

Der aktuelle Vorfall dürfte die Debatte über Sicherheitslagen in der US-Hauptstadt erneut anheizen. Ermittler prüfen nun unter anderem, ob der Täter alleine handelte und ob es Hinweise auf politische oder persönliche Motive gibt.

Weitere Details zu Identität und Hintergrund des mutmaßlichen Angreifers wurden zunächst nicht veröffentlicht.

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