Das Amtsgericht Düsseldorf hat im Verfahren 500 IN 200/25 am 12. April 2026 den Insolvenzantrag der PS OBJEKT UG (haftungsbeschränkt) abgewiesen.
Kein Insolvenzverfahren eröffnet
Der bereits am 24. September 2025 eingereichte Antrag der Schuldnerin wurde nach Prüfung durch das Gericht mangels Masse (§ 26 InsO) zurückgewiesen.
Das bedeutet:
- Es ist kein ausreichendes Vermögen vorhanden, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken
- Ein Insolvenzverfahren wird nicht durchgeführt
- Es wird kein Insolvenzverwalter bestellt
Unternehmensdaten
- Sitz: Düsseldorf (Höherweg 299)
- Registergericht: Amtsgericht Düsseldorf (HRB 88001)
- Geschäftsführer: Petr Svorcik
Geschäftstätigkeit
Der Unternehmensname „OBJEKT“ deutet darauf hin, dass die Gesellschaft im Bereich:
- Immobilienprojekte oder Objektgesellschaften
- Verwaltung, Erwerb oder Entwicklung von Immobilien
tätig gewesen sein dürfte. Solche Gesellschaften werden häufig projektbezogen gegründet und sind wirtschaftlich stark von einzelnen Immobilien oder Finanzierungen abhängig.
Lange Verfahrensdauer
Auffällig ist die Zeitspanne zwischen Antragstellung und Entscheidung:
- Antrag: September 2025
- Entscheidung: April 2026
Dies deutet darauf hin, dass das Gericht zunächst geprüft hat, ob noch verwertbare Vermögenswerte vorhanden sind – letztlich jedoch ohne Ergebnis.
Auswirkungen für Gläubiger
Die Abweisung mangels Masse hat erhebliche Folgen:
- Keine geordnete Insolvenzabwicklung
- Forderungen müssen individuell verfolgt werden
- Die Chancen auf Befriedigung sind meist sehr gering
Fazit
Mit der Entscheidung des Amtsgerichts Düsseldorf ist das Verfahren faktisch beendet. Die PS OBJEKT UG gilt als wirtschaftlich ausgezehrt, ohne ausreichende Vermögenswerte für ein Insolvenzverfahren – ein typischer Verlauf bei kleineren Immobiliengesellschaften in finanzieller Schieflage.