Im Prozess um den Tod eines 16-Jährigen in einem Supermarkt in Lemgo hat der Angeklagte die Tat gestanden. Vor dem Landgericht Detmold räumte der 33-Jährige ein, mehrfach auf den Jugendlichen eingestochen zu haben.
Tat ohne persönliche Beziehung
Nach eigenen Angaben kannte der Angeklagte sein Opfer nicht. Der Angriff ereignete sich vor rund fünf Monaten und endete für den Jugendlichen tödlich.
Drogen und psychische Probleme
Der Mann berichtete vor Gericht von einer bestehenden Drogenabhängigkeit sowie psychischen Erkrankungen. Am Tattag habe er unter anderem Amphetamine und Alkohol konsumiert.
Weitere Aufklärung im Prozess
Das Gericht wird nun klären, wie es zu der Tat kam und in welchem Zustand sich der Angeklagte befand. Dabei dürfte insbesondere die Frage der Schuldfähigkeit eine zentrale Rolle spielen.
Ein Urteil steht noch aus.