Viele Online-Trading-Betrüger hören nach der ersten Einzahlung nicht auf – im Gegenteil. Danach beginnt oft erst die eigentliche Masche. Sie nutzen psychologische Tricks, um Anleger immer weiter zu Zahlungen zu bewegen. Hier sind 5 typische Methoden, die besonders häufig vorkommen.
1. Der „Account-Manager“ wird zum Freund
Nach der ersten Einzahlung meldet sich ein angeblicher persönlicher Finanzberater oder Account-Manager. Er baut gezielt Vertrauen auf:
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regelmäßige Telefonate
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freundliche Gespräche
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angebliche Insider-Tipps
Oft werden sogar kleine Gewinne auf der Plattform angezeigt, um den Eindruck zu erwecken, dass das Investment funktioniert.
2. Scheinbare Gewinne auf der Plattform
Das Konto zeigt plötzlich hohe Gewinne. Diese existieren jedoch meist nur auf der Plattform – sie sind nicht real.
Das Ziel:
Der Anleger soll glauben, dass sich eine größere Einzahlung noch mehr lohnt.
Typische Aussagen sind:
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„Wenn Sie jetzt 5.000 Euro nachlegen, verdoppeln wir Ihre Gewinne.“
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„Sie stehen kurz vor einem großen Trade.“
3. Neue Gebühren oder „Steuern“
Sobald Anleger ihr Geld auszahlen lassen wollen, tauchen plötzlich neue Kosten auf:
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angebliche Steuern
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Auszahlungsgebühren
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Liquiditätsgebühren
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Versicherungszahlungen
Diese müssen angeblich erst bezahlt werden, bevor eine Auszahlung möglich ist. In Wahrheit verschwindet auch dieses Geld.
4. „Recovery-Scam“ – zweiter Betrug
Besonders perfide: Manche Opfer werden später erneut kontaktiert.
Dann melden sich angebliche:
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Anwälte
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Ermittlungsfirmen
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Finanzaufsichtsstellen
Sie behaupten, das verlorene Geld zurückholen zu können – verlangen aber eine Vorauszahlung. Auch das ist meist Betrug.
5. Psychologischer Druck
Betrüger nutzen gezielt Emotionen:
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Angst („Ihr Konto wird geschlossen“)
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Gier („Sie verpassen eine riesige Chance“)
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Zeitdruck („Sie müssen heute entscheiden“)
So sollen Anleger daran gehindert werden, ruhig nachzudenken oder sich beraten zu lassen.
Wichtiger Rat:
Wenn eine Plattform immer neue Zahlungen verlangt, bevor eine Auszahlung möglich ist, sollte man sofort stoppen und keine weiteren Gelder überweisen.