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Modernisieren mit Plan: Bausparverträge bleiben beliebte Finanzierung für Haus-Sanierungen

geralt (CC0), Pixabay

Wer sein Haus renovieren oder energetisch modernisieren möchte, steht oft vor hohen Kosten. Ob neue Fenster, eine bessere Dämmung oder ein barrierefreier Umbau – viele Maßnahmen lassen sich nur mit einem Kredit finanzieren. Eine Möglichkeit, die weiterhin gefragt ist, ist der Bausparvertrag. Trotz seines etwas altmodischen Images bietet dieses Modell auch im Jahr 2026 einige Vorteile.

Der größte Pluspunkt ist die Planungssicherheit. Beim Bausparen sind die monatlichen Raten langfristig kalkulierbar. Zudem können Kreditnehmer die Rückzahlung häufig über 15 bis 20 Jahre strecken, was die monatliche Belastung deutlich reduziert.

Viele Eigentümer denken zunächst an Förderprogramme der KfW-Bank, wenn sie ihre Immobilie modernisieren wollen. Diese Kredite sind oft besonders günstig, setzen aber strenge Anforderungen an die Energieeffizienz voraus. Wer diese Bedingungen nicht erfüllt oder andere Umbauten plant, sucht nach Alternativen – und stößt dabei häufig auf Bausparmodelle.

Ein Vorteil dieser Finanzierung liegt auch darin, dass Modernisierungsdarlehen bis etwa 50.000 Euro meist nicht im Grundbuch abgesichert werden müssen. Dadurch entfallen Kosten für Notar und Grundbuchamt, was den Kredit insgesamt günstiger machen kann.

Für eine aktuelle Auswertung hat die FMH-Finanzberatung Angebote von 13 Bausparkassen und 10 bundesweit tätigen Banken untersucht. Dabei zeigte sich, dass die verschiedenen Modelle nur schwer direkt vergleichbar sind. Manche Anbieter verlangen während der Anspar- und Tilgungsphase gleichbleibende Raten, andere setzen zunächst höhere Beiträge an, die später sinken.

Um dennoch eine Vergleichbarkeit zu schaffen, gingen die Experten von einem Beispiel aus: Ein Modernisierungskredit über 50.000 Euro, der insgesamt innerhalb von 15 Jahren zurückgezahlt wird. In der ersten Phase zahlen Kunden nur die Zinsen und besparen parallel einen Bausparvertrag. Sobald dieser zugeteilt wird – meist nach etwa acht Jahren – löst er das ursprüngliche Darlehen ab, das anschließend über den Bausparvertrag zurückgezahlt wird.

Entscheidend für Verbraucher sind am Ende vor allem Gesamtkosten und monatliche Raten, weniger der nominelle Zinssatz. Die Analyse zeigt, dass derzeit mehrere Anbieter besonders attraktive Angebote haben.

Zu den besten Modernisierungsdarlehen mit Bausparvertrag zählen aktuell:

  • Debeka Bausparkasse
  • Wüstenrot Bausparkasse
  • LBS NordWest

Ebenfalls empfehlenswert sind Angebote der Commerzbank mit einem Wüstenrot-Tarif sowie der Sparda-Bank Nürnberg mit einem Schwäbisch-Hall-Tarif.

Für Eigentümer gilt: Vor einer Entscheidung sollten verschiedene Angebote sorgfältig verglichen werden. Denn je nach Tarifstruktur, Zinssatz und Laufzeit können sich die Gesamtkosten deutlich unterscheiden.

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