Ein ungewöhnlicher Zwischenfall hat am Sonntag einen Karnevalsumzug kurzfristig ausgebremst: Wegen der Sichtung eines freilaufenden Wolfs mussten die Feierlichkeiten vorübergehend unterbrochen werden. Erst nach einer Einschätzung durch Polizei und Veterinäramt konnte der Zug seine Strecke fortsetzen.
Nach Angaben der Einsatzkräfte war das Tier am Rande der Umzugsroute gemeldet worden, woraufhin die Verantwortlichen aus Sicherheitsgründen entschieden, den Marsch vorübergehend anzuhalten. Besucherinnen und Besucher wurden informiert, während Einsatzkräfte das Gebiet überprüften und mögliche Risiken bewerteten.
Nachdem keine unmittelbare Gefahr für die Teilnehmenden festgestellt worden war und das Tier sich offenbar aus dem Bereich entfernt hatte, gaben die Behörden schließlich grünes Licht. Der Karnevalsumzug konnte anschließend wie geplant weitergehen, die Unterbrechung blieb nur von kurzer Dauer.
Die Behörden wiesen darauf hin, dass Wolfsbeobachtungen in einigen Regionen zwar selten, aber nicht ungewöhnlich seien. In solchen Fällen stehe die Sicherheit der Bevölkerung im Vordergrund, weshalb Veranstaltungen vorsorglich kurzfristig gestoppt werden könnten, bis eine Lageeinschätzung vorliegt.