Einen Monat nach der verheerenden Brandnacht im Schweizer Skiort ist ein 18-jähriger Mann in einem Krankenhaus in Zürich seinen schweren Verletzungen erlegen. Ärztinnen und Ärzte hatten vier Wochen lang um sein Leben gekämpft – vergeblich. Mit seinem Tod erhöht sich die Zahl der Opfer auf 41.
Feuer in der Silvesternacht
In der Nacht zum 1. Januar hatten funkensprühende Partyfontänen in einer Bar einen Brand ausgelöst. Die Flammen breiteten sich binnen Minuten aus. Viele Gäste konnten den Kellerraum nicht rechtzeitig verlassen, weil der Fluchtweg über eine enge Treppe blockiert war. Die Hitze und der Rauch führten zu einer Massenpanik.
- Mehr als 100 Verletzte,
- davon rund 80 mit schweren und schwersten Verbrennungen.
Schwerverletzte weiter in Behandlung
Nach Angaben des behandelnden Krankenhauses liegen weiterhin fünf Schwerverletzte auf der Intensivstation. Ihr Zustand gilt als kritisch. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes werden keine Details zu einzelnen Verläufen veröffentlicht. Viele Betroffene müssen mit wochen- bis monatelangen Klinikaufenthalten rechnen.
Ermittlungen laufen
Die Staatsanwaltschaft untersucht den Fall wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung und Brandstiftung. Im Fokus stehen unter anderem Sicherheitsvorkehrungen und der Einsatz der Pyrotechnik in geschlossenen Räumen.
Die Katastrophe zählt zu den schwersten Unglücken in der jüngeren Schweizer Geschichte.