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Lednite GmbH: Insolvenzantrag in Berlin mangels Vermögens abgewiesen

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay

Aktenzeichen 3613 IN 6462/25

Das Amtsgericht Charlottenburg hat im Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der Lednite GmbH eine abschließende Entscheidung getroffen. Die Gesellschaft mit Sitz in der Kolonnenstraße 8 in 10827 Berlin ist im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer HRB 256122 eingetragen und wird durch ihren Geschäftsführer Moritz Wolfram Schröder vertreten.

Gegenstand des Verfahrens war der von der Schuldnerin selbst gestellte Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das eigene Vermögen. Nach Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse kam das Insolvenzgericht zu dem Ergebnis, dass keine ausreichende Insolvenzmasse vorhanden ist, um die Kosten eines Insolvenzverfahrens zu decken. Aus diesem Grund wurde der Antrag durch Beschluss abgewiesen.

Die Entscheidung macht deutlich, dass die Lednite GmbH nicht über verwertbare Vermögenswerte verfügt, die eine geordnete Durchführung eines Insolvenzverfahrens ermöglichen würden. Damit entfällt die Möglichkeit einer gemeinschaftlichen Gläubigerbefriedigung im Rahmen eines förmlichen Insolvenzverfahrens. Für die Gläubiger bedeutet dies, dass ihre Forderungen nicht innerhalb eines Insolvenzverfahrens geprüft oder berücksichtigt werden können.

Der Beschluss wurde am 08.01.2026 vom Amtsgericht Charlottenburg als Insolvenzgericht erlassen. Gegen die Entscheidung ist nach den gesetzlichen Vorschriften die sofortige Beschwerde zulässig, sofern die entsprechenden formellen und fristlichen Voraussetzungen eingehalten werden. Mit der Abweisung mangels Masse ist das Insolvenzeröffnungsverfahren in dieser Angelegenheit beendet.

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